karte 565 Fälle aus der Praxis, bei denen unsere Experten auf Fragen die passenden Lösungen finden und Antworten geben.

Wenn auch Sie eine Frage haben, erreichen Sie unsere Experten unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Die neuesten Fragen und Fälle:


Bestätigende Bank erklärt wegen nicht erfolgter Teillieferung die Bestätigung für ungültig

Wir erhielten die folgende Anfrage: Wir liefern eine größere Menge an Düngemitteln nach Indien im Gesamtbetrag von EUR 84.000,--. Die Lieferungen haben wir uns mit einem Akkreditiv abgesichert, welches wir zudem durch unsere deutsche Korrespondenzbank haben bestätigen lassen.
Im Akkreditiv sind Teillieferungen ausdrücklich erlaubt. Vereinbart sind insgesamt 4 Teillieferung, startend im März und dann jeweils folgend im April, Mai und Juni. Aufgrund eines Produktionsengpasses konnten wir die erste Lieferung nicht, wie geplant, zum 20. März durchführen, wollen diese Teilmenge nun aber nach Rücksprache mit unserem Kunden zusammen mit der Aprillieferung, welche wir derzeit vorbereiten, dann versenden.

Nun erfahren wir völlig überraschend von unserer Bank, das diese aufgrund der nicht erfolgten Lieferung im März das Akkreditiv, bzw. die Bestätigung, als nicht mehr gültig betrachtet. Das widerspricht unsrer Meinung nach den erlaubten Teillieferungen. Können Sie uns hierzu einen Tipp geben?
Unser Experte antwortete wie folgt:

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Und dann landete die Ware im Zollager statt beim Käufer....

container 250Wir sind ein Unternehmen der Kosumgüterindusie und haben erstmals eine Lieferung in die USA durchgeführt. Es handelte sich um eine Palette mit insgesamt 9 darauf befindlichen Kartons. Wie gewohnt haben wir als Verpackungseinheit genannt: 1 Palette.

Nun haben wir die Information erhalten, dass die Ware nicht direkt abgefertigt werden konnte, sondern wegen einer Korrektur zunächst im Zolllager verblieb. Das führt jetzt zu ärgerlichen Verzögerungen und Mehrkosten. Für eine kurze Information, was hier aus Ihrer Sicht passiert ist und ie das künftig vermieden werden kann besten Dank im Voraus.

Und so antwortet der Experte:

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DAP exkl. Fracht - was soll das denn bedeuten?

Uns erreichte die folgende Anfrage eines importierenden Unternehmens wie folgt:

Wir haben immer wieder Unstimmigkeiten bei den Incoterms mit unseren Lieferanten. So erhalten wir häufig Auftragsbestätigungen mit zum Beispiel "DAP, exkl. Fracht, unverzollt Incoterms 2010". Die Fracht wird uns in diesem Fall nachträglich berechnet. Von der Theorie her beinhaltet aber die DAP Klausel dass der Verkäufer, sprich der Lieferant, den Transport zahlt bzw. der Betrag auf der Auftragsbestätigung ausgewiesen wird. Grundsätzlich sind wir bereit die Frachtkosten zu übernehmen, wichtig ist uns dass der Gefahrübergang erst bei Ankunft der Ware erfolgt. Leider finden wir aber keine passendere Klausel die besagt, dass der Verkäufer den Transport organisiert, wir aber di Kosten tragen. Selbst wenn wir unseren Lieferanten den vermeintlichen Fehler mitteilen, würden wir dadurch unter Umständen DAP verlieren und somit auch den Gefahrenübergang.

Wir könnten nun die Lieferanten auf den vermeintlichen Fehler ansprechen, da die Klausel DAP mit Frachtkostentragung durch den Käufer nicht passt - und sowieso im Streitfall eventuell ungültig wäre – und eine andere Klausel wählen, womit dann aber auch der Gefahrenübergang nicht mehr erst bei uns wäre.
Oder wir weisen die Lieferanten nicht darauf hin und übrnehmen den Fehler in unsere Bestellungen. Dann wäre es so vereinbart und wir hätten im Streitfall den Gefahrenübergang auf unserer Seite. Über eine Einschätzung Ihrerseits würden wir uns freuen.

Unser Experte antwortete wie folgt:

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FCA und Material zur Ladungssicherung

Ein deutsches Unternehmen plant die Lieferung einer Maschine nach Dänemark. In der vertraglichen Vereinbarung wurde als Lieferbedingung FCA vereinbart. Nun fragt sich das deutsche Unternehmen, ob es bei Verwendung der Klausel FCA zuständig für die Bereitstellung von Befestigungs-/Verzurrungsmaterial ist.  Bei Rückfrage ergibt sich zudem, dass der Verkäufer selbst auch den Transport organisiert und im Nachgang die Kosten dem Käufer in Rechnung stellen wird.
Die Empfehlung unseres Experten lautete wie folgt:

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 Incoterm DAP und Frachtkostenberechnung an den Käufer

Wir haben einen neuen Kunden in den USA. Die Waren sollen DAP New York dorthin geliefert werden. Nun schwanken allerdings die Frachtkosten so sehr, dass wir diese erst bei Versand der Ware zuverlässig wissen. Wir führen diese Kosten in einer separaten Frachtposition auf der Ausgangsrechnung auf. Nun beschwert sich der Kunde, dass er diese Kosten , ergänzend zum Warenwert, übernehmen soll. Damit ergibt sich für uns die Frage, ob unsere Vorgehensweise richtig ist.
Der Incoterm DAP sagt doch aus, dass die Frachtkosten bis zum Bestimmungsort vom Käufer getragen werden. Ist dies dann nicht ein Widerspruch, wenn bei Auftragsbestätigung ein Warenpreis angegeben werden muss, aber die Frachthöhe zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststehen. Ich hoffe, Sie können uns bei dieser Frage weiterhelfen.
Vielen Dank.
Unser Experte antwortete wie folgt:

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FOB und CIF im Kontext von Luftfrachten

Wir erhielten eine ANfrage zur Klauselverwendung wie folgt:
Die Incoterms CIF und FOB sind im eigentlichen Sinne für den Transportweg Seefracht ausgegeben.
Ist es dann inhaltlich richtig die Lieferdingung CIF auch bei Landverkehr und Luftfracht bzw. FOB auch bei Luftfracht zu verwenden?
Wenn CIF unter Angabe des finalen Bestimmungsorts und FOB unter Angabe des Abgangsflughafens verwendet werden würde.
Wenn ja, wo würde dann jeweils der Gefahrenübergang stattfinden?
Wenn nein, welche alternativen Incoterms wären zu verwenden?
Unser Experte antwortete wie folgt:

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Wer trägt die 'Cargo Dues' bei DAP

Von einem exprtierenden Unternehmen erhielten wir die folgende Anfrage: Wir liefern per Seefracht nach Südafrika an einen unserer Kunden auf Basis „DAP RSA-Johannesburg.
Immer wieder entflamt die Diskussion darüber, wer die in Südafrika entstehenden/anfallenden „Cargo Dues“ zu bezahlen hat. Hierzu haben wir auch bereits unseren Reedereiagenten angesprochen. Dieser vertritt die Meinung, dass diese Kosten nicht zur Fracht gehören sondern sich, gemeinsam mit den Zöllen/Steuern, auf die Einfuhrabfertigung in RSA beziehen und daher durch den Empfänger zu zahlen sind.
Der Empfänger  in RSA  ist jedoch der Meinung,dass die Cargo Dues von uns zu zahlen sind.
Über eine Information hierzu würden wir uns freuen.

Die Einschätzung unseres Experten lautet wie folg:

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Akkreditiv nach China - Luftfracht mit Air China verlangt

Wir haben folgendes Problem: Wir sind ein im Exportgeschäft recht unerfahrenes Unternehmen und senden unsere Waren ins Auslnad üblicherweise mit unserem Kurierdienst. Nun haben wir einen neuen Kunden in China, der von uns Waren beziehen möchte. Uns wurde empfohlen, mit einem Akkreditiv zu arbeiten und wir haben eins erhalten, allerdings schreibt dieses vor, das die Lieferung mit Air China erfolgen soll - bisher liefern wir per Kurier und möchten es auch dieses Mal so handhaben. Ist das dennoch in Ordnung?
Die Antwort unseres Experten lautet wie folgt:

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 CPT oder FCA? Oder vielleicht eine ganz andere Klausel?

Wir erhielten die folgende Anfrage: Sehr geehrte Damen und Herren, wir sind uns nicht sicher, welche Inconterms wir richtigerweise verwenden sollten: CPT oder FCA oder noch eine andere KLausel?
Wir kümmern uns um den Transport der Ware, wollen aber das Risiko des Warenübergangs ab Lieferort (Essen) an den Kunden abgeben. Die Transportkosten stellen wir dem Kunden, zusammen mit der gelieferten Ware, in Rechnung. Ich würde mich freuen, wenn Sie uns da weiterhelfen könnten.

Gerne haben wir uns den Sachverhalt einmal angeschaut. Die Antwort unseres Experten lautet wie folgt:

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DAP - wer zahlt was?

Wir erhielten im Zusammenhang mt einem Kauf in China die folgende Anfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben Waren (Werkzeug aus Stahl) aus China geliefert bekommen. Die Ware wurde DAP bestellt und sollte bis zu unserer Firma geliefert werden.
Bei der Zollbearbeitung kam es nun zu Bearbeitungsgebühren.Nun fragen wir uns, wer diese Gebühren zahlen muss? Ist hier nicht der Verkäufer in der Pflicht, diese zu tragen?
Vielen Dank für Ihre Antwort

Und so rät unser Experte:

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